Haushaltsrechner

Einnahmen und Ausgaben berechnen

Planung und Kalkulation sind neben dem Kreditvergleich die wichtigsten Voraussetzungen für eine Kreditaufnahme. Unser Einnahmen-Ausgaben- bzw. Haushaltsrechner hilft bei der Planung und Kalkulation. Er zeigt auf, welcher Betrag am Ende des Monats noch zur freien Verfügung steht, nachdem das Einkommen und die übrigen Einnahmen wie zum Beispiel staatliche Gelder oder Mieteinnahmen den laufenden Ausgaben gegenübergestellt wurden. Diese Summe ist maßgeblich, um sich ein Bild von der möglichen Kreditrate machen zu können. Nach diesem Verfahren arbeiten auch Banken. Denn nur so ist sichergestellt, dass sich der Antragsteller nicht übernimmt. Deshalb raten wir, vorher selbst so genau wie möglich zu rechnen, um Probleme – schlimmstenfalls droht die Überschuldung – von Anfang an im Keim zu ersticken.

Einnahmen-Ausgaben-Rechner (Haushaltsplan)

monatliche Einnahmen

monatliche Ausgaben

Funktionsweise unseres Haushaltsrechners

Der Rechner gliedert sich in zwei Teile: die Einnahmen und die Ausgaben. Um mit exakten Werten arbeiten zu können, sollten vorab die Kontoauszüge, die Gehaltsabrechnungen und gegebenenfalls auch die Rechnungen von Versicherungen und/oder Vereinen parat gelegt werden. Wir fragen Punkt für Punkt die wichtigsten Aspekte ab. Sollten darüber hinaus noch weitere Einnahmen oder Ausgaben verbucht werden, können sie jeweils im Feld "sonstige monatliche Einnahmen" bzw. "sonstige monatliche Ausgaben" vermerkt werden.

In die Kategorie "Einnahmen" gehören das Einkommen, ob nun Lohn, Gehalt oder Rente – und zwar das eigene und das Einkommen der Partnerin/des Partners. Hinzu kommen stattliche Zuschüsse, Zins- und andere Kapitalerträge sowie Mieteinnahmen. Etwas aufwendiger und umfangreicher ist der Bereich "Ausgaben". Punkt eins sind die Lebenshaltungskosten. Wer kein Haushaltsbuch führt und damit keinen genauen Wert zur Hand hat, muss schätzen – auch hier gilt: Nicht zu knapp kalkulieren, sondern eher einen höheren Wert ansetzen. Banken rechnen mit 650 bis 700 Euro für eine plus 200 Euro für jede weitere Person. Besser ist es allerdings, den individuellen Wert zu ermitteln. Einfacher sieht es bei der Miete und den Nebenkosten aus. Hier reicht ein Blick auf die Kontoauszüge. Der Posten Auto umfasst nicht nur den Sprit, sondern auch die Kfz-Steuer und die Beiträge für die Kfz-Versicherung.

Zu den Ausgaben zählen darüber hinaus sämtliche Hobbys (zum Beispiel Vereinsbeiträge), die Prämien für Sparverträge, die Altersvorsorge (Lebens- und Rentenversicherung sowie Riester- und Rürup-Rente) und Versicherungen (Hausrat, Privathaftpflicht, Berufsunfähigkeit, Unfall, Pflegevorsorge usw.), die Gebühren für Konten und Depots sowie die Raten für bereits bestehende Kreditverträge. Die Summen der Einnahmen und Ausgaben werden jeweils für sich gerechnet und daraus der monatliche freie Betrag ermittelt.